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WordPress-Webseite optimieren – Part eins

10 Tipps und Tricks –  WordPress-Webseite Geschwindigkeit verbessern

Teil1: WordPress Webseite optimieren – so gehen Nutzer am besten vor

WordPress Ladezeiten verbessern – so funktioniert es

Wer möchte schon auf einer langsamen Internetseite surfen? Spätestens beim zweiten Ladevorgang sehen Besucher sich nach einem schnelleren Angebot um.

Dieses Ergebnis wurde bereits bei zahlreichen Umfragen unter Internetnutzern bestätigt. Das bedeutet, dass Online-Surfer und damit potenzielle Interessenten oder Kunden schneller verschwinden, als so manch einem Portal-Betreiber lieb ist. Das trifft jedenfalls zu, falls eine Webseite mehr als drei Sekunden benötigt, um Inhalte sichtbar werden zu lassen. Wer vom E-Commerce Business lebt, muss damit rechnen, dass mehr als 60 Prozent der Kunden nach spätestens vier Sekunden Ladezeit das Weite suchen. Daher ist es kein Wunder, dass die Ladezeiten bei der Optimierung einer WordPress-Seite auf der TO-DO-Liste der meisten Webdesigner ganz oben erscheint.

Vorteile der Optimierung der Geschwindigkeit einer WordPress Webseite:

–              schnellere Ladezeiten

–              höhere Kundenzufriedenheit

–              Pluspunkt Kundenbindung

–              besseres Ranking bei Suchmaschinen wie Google, Bing und Co.

Was hat Google mit der Webseiten Geschwindigkeit zu tun?

Viele Website-Betreiber fragen sich, was die Suchmaschinen mit dem Speed eines Internetangebots zu tun haben. Immerhin fügte Google bei dem Entwurf eines Algorithmus für das Google Ranking die Speed-Komponenten als kritischen Faktor ein. Das bedeutet für viele Internetseitenbetreiber nichts anderes, als dass sie durch eine langsame Webseite auf die hinteren Ränge bei den Suchmaschinen verwiesen werden. Dadurch kann sich der Traffic auf einem Internetportal spürbar verringern. Weniger Kunden bedeutet jedoch in der Regel ebenso geringerer Umsatz.

Dennoch genügt es nicht, eine schnellladende Desktop Version vorweisen zu können, wenn die mobile Seitenvariante Inhalte im Zeitlupentempo zeigt. Dieses Problem ist bei den Betreibern der Suchen ebenfalls bekannt, was zur Folge hat, dass die Ladezeiten unter mobilen Geräten wie auf Tablet oder Handy ebenso im Algorithmus aufgenommen wurden. Nichtsdestotrotz sollten Betreiber eines Internetportals sich angesichts der Auswirkungen von Ladezeiten auf das Engagement der Besucher, Nutzererfahrungen sowie SEO Gedanken über Änderungen machen. Doch was können veränderungswillige Internetteilnehmer tun, um ihrer WordPress-Präsenz den passenden Anstoß für mehr Speed zu geben?

In diesem Artikel erhalten Besitzer einer WordPress Seite die passenden 10 Empfehlungen, die helfen, eine WordPress-Internetseite angemessen im Web zu präsentieren.

10 knallharte Fakten: WordPress Webseite beschleunigen – Vorarbeit

Was ist zu tun, um eine Webseite, die unter WordPress installiert wurde, schneller zu machen, ohne eine Vielzahl an Plug-ins zu installieren oder am Ende einen Absturz der Seite zu riskieren? Wichtig ist, sich zunächst darüber im Klaren zu sein, wie schnell die Webseite vor den Verbesserungsarbeiten eigentlich ist. Ein Vorher-Nachher Vergleich hilft, zu erkennen, welche Maßnahmen tatsächlich zu einer Optimierung der WordPress Webseite geführt haben. Das ist einfach und schnell mit einigen im Netz erreichbaren kostenlosen Tools erledigt.

Ein Beispiel hierfür ist das kostenfreie Angebot von Pingdom.

Nach Eingabe der betreffenden URL in das dafür vorgesehene Feld, legt das Tool sofort mit seinen Berechnungen los und gibt vier Werte aus, worunter ebenso die sogenannte Load Time zu finden ist, was mit Ladezeit übersetzt werden kann. Bei einer meiner Webseiten lag dieser Wert bei 1,22 Sekunden. Damit habe ich zwar keine Luftsprünge gemacht. Jedenfalls werden Nutzer nicht sofort gelangweilt weitersurfen. Es gibt jedoch bestimmt weitaus bessere Werte. Wer ein Konto bei Google Analytics unterhält, kann unter dem Abschnitt Verhalten ablesen, wie schnell die entsprechende WordPress-Webseite lädt.

Wie kann ich die Geschwindigkeit meiner WordPress-Website außerdem messen?

Wem die vorgestellten Tools nicht zusagen, kann auf viele weitere WordPress Plug-ins zurückgreifen, um die Geschwindigkeit einer WordPress-Website zu messen. Hier sind einige der bekanntesten Seiten:

–              GTmetrix

–              Google PageSpeed Insights

–              Webpage Test

Diese Tools sind nützlich, um einen umfassenden Speed Test durchzuführen. Nutzer, die nach einem solchen Test weitaus schlechtere Werte vorfinden, als die von mir beschriebenen, können nun anhand der folgenden Tipps vorgehen, um ihre WordPress-Installation zu verbessern.

#1 Unter welchem Hosting-Angebot lädt die WordPress-Internetseite?

Wer bereits alle WordPress-Website Optimierungs-Maßnahmen erledigt hat und sich immer noch wundert, warum die Internetpräsenz so schlecht lädt, sollte vielleicht überlegen, ob die Auswahl des Hosting-Unternehmens ein Faktor sein könnte. Ich habe in meinem Leben so viele Hoster ausprobiert, dass ich diesen Fakt eigentlich besser verschweigen sollte. Dabei ist mir aufgefallen, dass die preiswerten Angebote nicht immer die besten Verträge sind und es manchmal besser ist, sich kurzum nach etwas Besserem umzusehen. Bei den Hosting Angeboten ist für mich persönlich der Kundensupport ein wichtiger Faktor. Doch auch wenn der Support stark zu wünschen übrig lässt, die Seite in englischer Sprache verfasst wurde und die Anmeldung Folter ist, lasse ich mich manchmal darauf ein, wenn ich ein tadelloses Angebot nutzen kann. Nunja, diese Vorgehensweise würde ich jedoch nicht in jedem Fall empfehlen.

Wer sich bei den Hostern nicht gut auskennt und die Fachsprache genauso gut Chinesisch sein könnte (verstehen manche ebenso wenig) ist es Zeit zu einem guten und günstigen Unternehmen zu wechseln.

–              Ionos

Der Anbieter ist für Anfänger zu empfehlen, da alle Infos übersichtlich dargeboten werden. Die Paketauswahl ist mannigfaltig, wobei für jeden Geschmack etwas dabei ist. Der Support ist hervorragend und die Erreichbarkeit vortrefflich. Das Team ist versiert und hilft bei Problemen mit der WordPress Webseite schnell und kompetent weiter,

–              All-Inkl

Das Unternehmen hat übersichtliche Paketangebote im Programm und bietet viele Extras. Das Preis-Leistungs-Verhältnis kann als ‚Gut‘ bezeichnet werden. Kunden erhalten viele Informationen auf der Webseite, sodass die Einrichtung der Pakete fix von der Hand geht.

Welche Paketangebote sind die Richtigen?

Einfaches Web-Paket oder eigener Server?

Wer die Wahl hat, hat bekanntlich die Qual. Bei den vielen Paketangeboten wird bereits einigen technisch unerfahrenen Nutzern schwindelig. Verwender, die eine kleine WordPress-Webseite betreiben, werden sicher mit einem einfachen Web-Paket für eine kleine Internetpräsenz zufrieden sein. Für Shopbetreiber könnte es da schon etwas eng werden. Denn bei einem Webseitenpaket teilen sich Nutzer den Server mit einigen Tausend Webmastern. Da kann die Geschwindigkeit zu Stoßzeiten schon einmal merkbar absinken. In diesem Fall hilft nur eines, und zwar einen eigenen Server mieten. Passende Angebote gibt es in unzähligen Varianten. In folgendem Abschnitt werden die drei am häufigsten ausgewählten Variationen dargestellt:

Dediziertes Hosting

Diese Art Hosting bietet sich für Webmaster an, die sich mit der Materie gut auskennen und für die Server-Technik ein Steckenpferd ist. Wer eine gut besuchte WordPress-Webseite betreibt, die auf einem dedizierten Server liegt, sollte sich jedoch am besten nach einem in technischen Dingen versierten Mitarbeiter umsehen, der in der Lage ist, den Server zu administrieren und zu warten. Denn dieses Angebot steht Verwendern exklusiv zur Verfügung.

Virtuelle Private Server (VPS)

Ein VPS ist gut für WordPress Webseiten oder E-Commerce Sites wie WordPress Webshops geeignet. Immerhin verdienen die meisten Verwender dieser Angebote mit ihrer Internetseite Geld und möchten nicht, dass die Gewinnmarge durch eine langsame Webseite von vorneherein ausgeschlossen wird. Ein VPS wird in der Regel mit zahlreichen zusätzlichen Diensten und Funktionen angeboten. Die Palette reicht von automatischen Updates über Backups, Apps und einiges mehr. Im Web gibt es zahllose Angebote, die bereits ab 20 bis 30 Euro im Monat beginnen. Nach oben gibt es kaum Grenzen. Nutzer sollten wissen, was sie wollen und das passende Angebot auswählen.

WordPress Hosting – verwalteter Server

Bei dem Stichwort Managed WordPress Hosting wird den meisten Webmastern warm ums Herz. Selbst bei einer gut florierenden Internetpräsenz haben  Rückschläge oder Probleme beim Hosting kaum einen Einfluss auf die Sichtbarkeit der Seite. Mittels zahlreicher Tools und Funktionen geht die Arbeit beinahe wie von selbst von der Hand. Das liegt vor allem daran, dass Administration und Wartung beruhigt dem Hoster überlassen werden können. Dieser kümmert sich um die technische Seite des Portals. Außerdem steht stets ein Ansprechpartner für Fragen zur Verfügung.

Hosting mit WordPress Webseite vorinstalliert

Kaum ein Hoster lässt es sich entgehen, Pakete anzubieten, bei denen WordPress bereits vorinstalliert ist. Die Vorteile liegen auf der Hand: Bei Problemen bringt der Hoster die Seite wieder online. Lästige Installationsroutinen, Updates und Back-ups werden ebenfalls vom Hosting-Unternehmen erledigt. Webmaster können aufwendige technische Details anderen überlassen und sich alleine dem gut florierenden Business widmen.

#2 Die Auswahl des richtigen Templates

Wer sich ein schwerfälliges Template mit vielen Extras und zahlreichen Finessen auswählt, könnte bei den Ladezeiten ein echtes Problem bekommen. Slider, zusätzliche Menüleisten oder Zusatz-Plug-ins können dazu führen, das die Internetseite kaum noch erreichbar ist. Bei der Auswahl der richtigen Tools ist es notwendig, genau zu überlegen, welche der ausgewählten Zusatzmodule ein Hindernis sein könnten.

Bei Bedarf sollten schwerfällige Plug-ins besser gegen schlankere Lösungen ausgetauscht werden. Falls das immer noch nichts bringt, kann der Gedanke eines kompletten Wechsels des Templates zu dem gewünschten Erfolg einer schnell ladbaren Seite führen. Was nützt das schönste Theme, wenn es langsam lädt, sodass Besucher längst zum nächsten Anbieter gewechselt haben, wenn die Webseite endlich erscheint? Dieser Faktor macht übrigens einen guten Webdesigner aus, der bereits bei der Auswahl des Layouts an die Geschwindigkeit der Internetseite denkt und diesen Umstand in seine Überlegungen einbezieht.

Schnell ladende Premium-Themes sind kostengünstig erhältlich und können ebenfalls eine gute Lösungsmöglichkeit darstellen. In der Regel werden hierfür regelmäßig Updates bereitgestellt, was sich im Hinblick auf eine lange Zukunft in Bezug auf die eigene Webpräsenz bemerkbar macht

Des Weiteren gibt es zahllose kostenfreie WordPress Templates am Markt, die eine hervorragende Ladegeschwindigkeit aufweisen und leicht installierbar sind. Einige davon laden mit einem immens hohen Speed, da sie nicht mit unnötigen Skripten und Quellcode überladen sind.

Die Autorin

Gerda Macura ist selbstständige Webdesignerin aus dem schönen Telgte in Westfalen. Falls Sie dieser Artikel neugierig gemacht hat oder Sie Lust haben, einer WordPress-Internetseite den richtigen Speed zu verschaffen, freue ich mich über Zuschriften oder einen Telefonanruf.